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Betrieb – Landwirtschaft

Landwirtschaftlicher Nebenerwerbsbetrieb im Schollener Land

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  • 44 ha Ackerland
  • 34 ha Grünland
  •   5 ha Wald

Ackerbau:

Auf ca. 44 ha Ackerland werden verschiedenste Früchte zum späteren Verkauf der Ernte angebaut. Dazu gehört die Bodenvorbereitung, das Drillen, das Spritzen, das Düngen und das Ernten.

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Bei der Auswahl der Kulturen wird auf eine ausgewogene Anbaudiversifizierung geachtet. Zur Verbesserung des Bodens werden, neben der Ausbringung von Mist, auch Zwischenfrüchte und stickstoffbindende Pflanzen angebaut.

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Aktuell werden auf unseren Flächen jährlich wechselnd Roggen,  Zwischenfrüchte, Mais, Lupinen und Triticale angebaut.

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Grünland:

Der größte Teil unseres Grünlandes befindet sich im Natura 2000 bzw.  Landschafts- und Naturschutzgebiet Untere Havel und Schollener See.

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Dieses Gebiet, welches eine Fläche von über 37000 ha umfasst, besitzt eine Schutzzeit von September bis März.
In der Elbtalniederung Sachsen-Anhalts befindet sich im Bereich der Unteren Havelniederung und des Schollener Sees ein Europäisches Vogelschutzgebiet und gleichzeitiges Ramsar-Gebiet. Ausgedehnte Wiesenflächen, von Deichen und Gräben durchzogen, Reste von Auwäldern, (Feucht-)Grünlandflächen und kleinere Laubwaldkomplexe sowie Altwässer und Seen mit Röhrichten prägen die Landschaft und stellen einen bedeutenden Lebensraum für zahlreiche Vogelarten dar. Im Herbst sammeln sich tausende Graugänse und bis zu 15.000 Kraniche an dem See, im Winter nutzen ihn weitere nordische Gänse als Schlafgewässer. Auf den angrenzenden Niedermoorflächen brüten u.a. Kiebitze.

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Unter Berücksichtigung der Naturschutzauflagen dienen diese Grünflächen unseren Rindern als Weidefläche. Außerdem gewinnen wir Heu und Gras-Silage als Winterfutter für unsere Tiere.

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Wald:

Unsere Waldflächen werden zum Heizen sowie zum Herstellen von eigenen Koppelzaunpfählen genutzt.

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Lage:

In der Großlandschaft Norddeutsches Tiefland gelegen, befindet sich das Schollener Land mit einer Fläche von 213 km².
Als Schollener Land bezeichnet man eine Diluvialinsel, die sich in den weiten, ebenen Niederungsflächen des Elb-Havelwinkels erhebt.
Ihre Oberfläche auf Höhenlagen zwischen 40 und 99 m ü. NN wird von einigen Endmoränenbögen gebildet, denen mit Dünen besetzte Sanderflächen vorgelagert sind. Weite Bereiche dieser Landschaft stehen unter Schutz: im Norden erstreckt sich das LSGUntere Havel“ und das NSGSchollener See“ (wertvolle Libellenfauna), das zugleich als Europäisches Vogelschutzgebiet und Feuchtgebiet von internationaler Bedeutung ausgewiesen ist.

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